Nacktscanner: 100 Fotos haben den Weg ins Web gefunden
Gizmodo hat von Nacktscannern gemachte Bilder veröffentlicht, die nie ins Internet hätten gelangen dürfen.
Die veröffentlichten Fotos wurden von Sicherheitsangestellten eines Gerichts in Orlando rechtswidrig gespeichert und hätten nach dem Betrachten eigentlich schnell wieder gelöscht werden sollen. Insgesamt sind aber rund 35'000 Fotos archiviert worden.
Noch ist unklar, wie Gizmodo an die Bilder gelangt ist. Sicher ist, dass sie von einem 2-Millimeter-Scanner des Unternehmens Brijot Imaging Systems aufgenommen wurden. Dieses hatte im Vorfeld versichert, dass es unmöglich sei, die vom Nacktscanner geschossenen Fotos zu extrahieren.
Auch die US-Behörde TSA (Transportation Security Administration) für Sicherheit im Transportwesen beteuerte stets, dass es für das Bedienpersonal nicht möglich sei, die Bilder zu speichern, zu drucken, zu übertragen oder extern zu sichern.
"Es ist uns bewusst, dass die Veröffentlichung dieser Bilder eine Kontroverse verursachen wird. Die identifizierenden Merkmale auf den Fotos wurden entfernt. Zum Glück für alle, die im letzten Jahr durch den Scanner liefen, war das Gerät kein hochauflösender Nacktscanner", schreibt Gizmodo auf seiner Website.
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