Netzreport'4: 20 Milliarden Franken Onlineeinkäufe

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Trotz einer momentanen Investitionsschwäche setzen Schweizer Unternehmen in stark zunehmendem Mass auf E-Business. 87 Prozent aller Unternehmen mit fünf und mehr Mitarbeitenden nutzen mittlerweile das Internet. Eine wichtige Rolle spielt die Beschaffung über das Internet. Der entsprechende Umsatz ist innerhalb Jahresfrist um 77 Prozent gestiegen und wird 2002 die Grenze von 20 Milliarden Franken überschreiten. Dies entspricht 6 Prozent der gesamten Vorleistungen in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Schweiz. Zu diesem Fazit kommt der Netzreport, eine bereits zum vierten Mal erscheinende Branchenstudie, die vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern (Prof. J. Griese) im Auftrag der Netzwoche erstellt wurde. Die repräsentative Marktstudie untersucht den Einsatz von Internet- und E-Business-Prozessen bei 906 Schweizer Unternehmen und erscheint morgen Dienstag, 24. September 2002, zur Eröffnung der Orbit/Comdex Europe. Die Zahlen der Universität Bern legen dar, dass man klar zwischen der aktuellen Investitionsschwäche und dem Nutzungsverhalten der Schweizer Firmen unterscheiden muss. Während die Investitionen in die Internetnutzung im Jahr 2002 um ein Drittel auf noch rund 3 bis 5 Milliarden Franken sinken werden, zeigen die Nutzungszahlen weiterhin nach oben. Immer mehr Unternehmen setzen Internet und E-Business in ihren Geschäftsprozessen ein. Vier von fünf der auf das Internet abstellenden Unternehmen nutzen dabei das Internet in der Leistungserstellung. 68 Prozent kaufen via Internet Güter und Dienstleistungen bei anderen Unternehmen ein. Noch im Rückstand sind die Schweizer Unternehmen hingegen in der Überprüfung ihrer Internet-Investitionen. Nur gerade 7,4 Prozent führen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für ihre Internet-Investitionen durch. Mit dem erzielten Kosten-Nutzen-Verhältnis ist hingegen eine Mehrheit der Firmen zufrieden. Das kostenlose Management Summary sowie der komplette Studienbericht können bezogen werden unter