Neue Aufträge für 250 Millionen: Gestrauchelte Satyam verbreitet Optimismus
„Es geht wieder aufwärts“, lautet die Botschaft, die der indische IT-Dienstleister Satyam verbreiten will. Seit dem 7. Januar, dem Tag des tiefen Falls des Musterknaben der indischen IT-Industrie, seien Aufträge in der Höhe von insgesamt 250 Millionen Dollar eingegangen, teilt Satyam heute mit. Über die Hälfte der Summe stammt nach Angaben des Unternehmens von Aufträgen von Neukunden, beim Rest handelt es sich um Folgeaufträge der bestehenden Klientel. Grösster Einzelposten ist ein Vertrag mit einem Volumen von 50 Millionen Dollar. Man sei sehr zufrieden über den Fortschritt des Stabilisierungsprogramms, so Verwaltungsratspräsident Kiran Karnik. Nun soll ein strategischer Investor gefunden werden. Zudem hat die Geschäftsleitung den Entschluss gefasst, einen Plan zur Bindung von Schlüsselpersonal an das Unternehmen auszuarbeiten und Massnahmen zur Kostenreduzierung und Gewinnoptimierung einzuleiten.
Am 7. Januar 2009 hatte Satyams Chairman und Gründer Ramalinga Raju zugegeben, die Bilanzen des Softwarekonzerns in den letzten Jahren manipuliert und die Gewinne des Kerngeschäfts zu hoch ausgewiesen zu haben. In der Folge wurden er und weitere leitende Angestellte verhaftet. Um Indiens viertgrössten Softwarehersteller mit seinen über 50'000 Mitarbeitern vor dem Konkurs zu bewahren, setzte das indische Wirtschaftsministerium einen neuen Verwaltungsrat ein.
Olivier Vareilhes
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