Neue GSM-Frequenzen für innovative Projekte

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Die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom wird im Sommer 2003 neue GSM-Mobilfunk-Frequenzen im Rahmen eines Kriterienwettbewerbs ausschreiben. Ziel der Vergabe ist die Belebung des Schweizer Mobilfunkmarktes und die Förderung innovativer Projekte. Gemäss ComCom-Präsident Fulvio Caccia sind anlässlich einer öffentlichen Konsultation des BAKOM zu einer alternativen Frequenznutzung verschiedene gute Ideen vorgestellt worden, darunter mobile Kommunikationssysteme für Universitäten, Verwaltungen oder Unternehmen. Fulvio Caccia: Wir wollten nun Voraussetzungen schaffen, damit aus diesen Ideen das eine oder andere realistische Projekt entsteht. Ob auch grosse ausländischen Mobilfunkanbieter, etwa die deutsche T-Mobile oder die italienische TIM, an den neuen GSM-Frequenzen interessiert sein könnten, bezweifelt Caccia hingegen: Bis heute habe ich keine Signale aus dieser Richtung empfangen. Diese Player würden eher ein Auge auf die vierte, bislang nicht genutzte UMTS-Lizenz werfen, vermutet Caccia. Demgegenüber könnte sich Ralf Beyeler vom Tarif-Vergleichsdienstleister comparis.ch vorstellen, dass ein europaweit tätiger Anbieter wie beispielsweise T-Mobile durchaus Interesse an den GSM-Frequezen in der Schweiz, besonders in Städten und Agglomerationen, finden könnte. comparis.ch hat die Initiative der ComCom als nötig und dringend begrüsst, weil die Tarife seit rund drei Jahren unverändert sind. Von T-Mobile war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme erhältlich.