Nokia: Symbian ist nicht mehr quelloffen
Der finnische Handyhersteller stellte in einem Blogeintrag klar, dass das Smartphone-Betriebssystem nicht mehr länger Open Source sei, nachdem das Projekt von der Symbian Foundation zu Nokia umgezogen ist.
In einem Blogeintrag titelt Nokia: "Nicht quelloffen, nur offen fürs Geschäft" und spielt damit das Smartphone-Betriebssystem Symbian an. Mit dem Blogeintrag bestätigt Nokia erstmals mit deutlichen Worten, dass Symbian kein Open-Source-System mehr sei.
Der Quellcode für Symbian ist seit Anfang April 2011 nicht mehr über die Symbian Foundation verfügbar. Um sich diesen herunterzuladen, muss sich der Anwender registrieren und ausserdem muss Nokia die Freischaltung händisch vornehmen. Das verträgt sich allerdings nicht mit der Open-Source-Idee, was bei der Symbian-Anhängerschaft zu Diskussionen führte. Nokia hatte sich dazu nie konkret geäussert.
Erst jetzt reagierte der Handyhersteller mit einer deutlichen Ansage.Symbian werde in Zukunft unter der "Nokia Symbian Lizenz" angeboten. Die Spekulationen um Symbian verstehe Nokia laut Blogeintrag nicht, da das Unternehmen immer gesagt habe, dass die Symbian-Plattform unter einem alternativen offenen Modell angeboten werde. Dieses erlaubt Nokia auch weiterhin mit den japanischen OEMs und der kleinen Entwicklercommunity zusammenzuarbeiten. Als Open Source werde Symbian nicht länger bezeichnet.
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