NTT sieht rot

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Der japanische Telekomkonzern NTT hat das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit roten Zahlen beendet. Während der Umsatz um 5,8 Prozent auf 47,6 Milliarden Dollar gesteigert werden konnte, wurde aus dem Gewinn von 1,43 Milliarden in der Vergleichsperiode des Vorjahres ein Nettoverlust von 2,1 Milliarden Dollar. Gemäss Pressemitteilung von heute Donnerstag waren vor allem hohe Abschreibungen und Restrukturierungskosten für Auslandsbeteiligungen für die Negativbilanz verantwortlich. Ebenfalls negativ habe sich die schlechte Wirtschaftslage vor allem in den USA ausgewirkt. NTT musste die Prognose für das Gesamtjahr nach unten revidieren. Der Verlust werde nicht bloss 1,6 Milliarden, sondern 2,7 Milliarden Dollar betragen, befürchtet der Telco-Riese. Der Umsatz soll weiter steigen, nämlich auf 96,8 Milliarden Dollar. Bisher hatte die Mobilfunktochter NTT DoCoMo das Mutterhaus jeweils vor dem Rutsch in die roten Zahlen retten können. Aufgrund Abschreibungen in der Höhe von 2,11 Milliarden Dollar für die Beteiligung an KPN Mobile, schrieb diesmal auch DoCoMo nicht mehr schwarz.