Obtree: D-Geschäft in Zukunft von Basel aus

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Wie der Basler Newsticker OnlineReports am Freitag meldete, baut Obtree das Deutschland-Geschäft massiv ab. Auf Anfrage des Netztickers erklärte Jens Rabe, Chief Marketing Officer bei Obtree, dass das Unternehmen die deutschen Geschäfte hauptsächlich von Basel aus betreiben werde: Nach sechsmonatiger Beobachtungszeit des deutschen Geschäfts zeigte sich, dass vieles, was die deutsche Belegschaft erledigte, auch von Basel aus geleistet werden kann. Aus diesem Grund wurde die Mitarbeiterzahl im Münchner Büro per Ende Juli auf drei Personen reduziert. Der Hauptwirtschaftsmarkt für Deutschland ist Süddeutschland, und da spielt es keine Rolle, ob die Leute aus München oder aus Basel kommen, meint Rabe. Er räumte allerdings ein, dass in Deutschland derzeit viele Kundenprojekt-Entscheidungen auf Eis liegen und darauf warten, dass Budgets wieder frei gegeben werden. Zudem trennt sich Obtree von seinem Geschäftsleitungsmitglied Andreas Ludwig. Ludwig war Leiter der Abteilung Professional Services. Dieser Bereich soll nicht mehr direkt in der Geschäftsleitung vertreten sein, sondern nur noch über die jeweiligen Länderchefs. Der Übergang vom Direktverkaufsmodell zum Partnermodell konnte schneller als geplant umgesetzt werden, erklärt Rabe. Das Tätigkeitsfeld dieses Bereichs ist darum nicht mehr gross genug, um ihn in der Geschäftsleitung zu vertreten. Die Trennung mit Ludwig ist in gegenseitigem Einverständnis erfolgt. Auf der Geschäftsleitungsebene wurden zudem weitere personelle Änderungen vorgenommen: Der bisherige COO Alexander Stahel wurde Gesamtleiter Schweiz, während der bisherige Leiter des Schweizer Geschäfts, Livio Marangoni, neu innerhalb der Organisation Schweiz für die Direktverkaufs- und Accountmanagement-Aktivitäten verantwortlich ist. Obtree will den Break Even noch dieses Jahr erreichen, nicht zuletzt dank reduzierter Kostenbasis.