Obtree einmal in Schwarz - Trend gebrochen?

Uhr | Aktualisiert
Das Schweizer Softwarehaus Obtree hat im Monat November erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Dies meldet der Basler Online-Newsdienst Onlinereports. Verwaltungsratspräsident Rolf Brugger habe diesen Umstand gegenüber Onlinereports bestätigt. Das gute Monatsergebnis, so wird Brugger zitiert, sei das reale Ergebnis von Kostendämpfungsmassnahmen, das Abstossen der Tochtergesellschaften, Personalabbau und die Bereinigung der Pendenzen. Noch sind aber nicht alle Pendenzen erledigt: Eine positive finanzielle Wirkung wird die im November unterzeichnete Übergabe teurer Räumlichkeiten im Basler Prestigebau Merian-Haus an Novartis ab Januar 2003 haben. Dadurch kann Obtree seine Mietkosten um über 60 Prozent reduzieren. Abgeschlossen haben die Basler inzwischen ihr Restrukturierungsprogramm, das die Beschäftigtenzahl auf neunzig Mitarbeiter beschränkt. Trotz der positiven Meldungen ist das Thema Verkauf aber scheinbar nicht vom Tisch: Gemäss Onlinereports könnte ein entsprechendes Abkommen schon nächste Woche besiegelt werden. Als potenzielle Käufer genannt werden einmal mehr die üblichen Verdächtigen: SAP, Ixos und Open Text.