Oracle kauft Sleepycat

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Wie Oracle gestern bekannt gab, hat der Datenbankspezialist das US-Open-Source-Softwarehaus Sleepycat gekauft. Damit ergänzt Oracle seine embedded Datenbankprodukte TimesTen und Oracle Lite um Berkeley DB. Gemäss IDC, so die Oracle-Pressemitteilung, soll der Markt für embedded Datenbanken von zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 auf über 3,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009 anwachsen. Sleepycats Berkeley DB ist weltweit schätzungsweise 200 Millionen Mal installiert. Die Datenbank wird unter einem Dual-Lizenzmodell verkauft: sowohl unter Public License als auch kommerziell. Über die finanziellen Details des Deals wurde Stillschweigen vereinbart.
Damit wird ein Bericht der BusinessWeek von letzter Woche bestätigt - zumindest teilweise. Gemäss dem Blatt stand Oracle in Übernahmeverhandlungen mit den Open-Source-Unternehmen JBoss, Zend und Sleepycat. Insgesamt wolle Oracle bis zu 600 Millionen US-Dollar für die drei Firmen ausgeben, wobei Jboss mit wahrscheinlich bis zu 400 Millionen US-Dollar die teuerste des Trios darstellt, Sleepycat die günstigste. PHP-Spezialistin Zend dementierte derweil, dass sie sich in Verhandlungen mit Oracle über einen Kauf des Unternehmens befinde.