Oracle Schweiz: Asbrede bleibt, van Heijst muss gehen

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Oracle Schweiz wird den Zusammenschluss mit PeopleSoft in der Schweiz auf den 1. Juni 2005 und damit auf den Beginn von Oracles Finanzjahr 2006 rechtlich vollziehen. Dies hat das Unternehmen gestern anlässlich einer Medienkonferenz bekannt gegeben. Geführt wird Oracle Schweiz auch nach dem Zusammenschluss von Joachim Asbrede, der schon seit sieben Jahren als Managing Director der helvetischen Niederlassung amtet. Das Nachsehen hat PeopleSofts ehemaliger Schweizer Geschäftsführer Floris van Heijst. Insgesamt soll der Zusammenschluss der Unternehmen nur geringe Auswirkungen auf den gemeinsamen Mitarbeiterstand haben: So rechnet die Geschäftsführung derzeit mit einem Headcount von 330 Personen. Im schlechtesten Fall müssten 10 Mitarbeiter – von PeopleSoft und Oracle - den Hut nehmen. Schon ab dem 10. März sollen Kunden aber eine einheitliche Struktur und nur noch einen Ansprechpartner bei Oracle vorfinden. Organisiert ist die Schweizer Niederlassung neu in drei Bereiche: Applications (darunter die E-Business-Suite und die ERP-Produkte), Middleware (Applikationsserver und auch Business Intelligence) und Technology (unter anderem Datenbanken). Als neuer Leiter des Applications-Bereichs fungiert Jürg Maurer, den Oracle 2004 beim grössten Konkurrenten SAP abwerben konnte.