Oracle setzt Bea ein Ultimatum
Oracle hat in einem offenen Brief das Bea-Management dazu aufgefordert, bis zum 28. Oktober die Übernahme-Offerte den Aktionären zur Abstimmung vorzulegen. Ansonsten werde das Angebot von 17 US-Dollar pro Aktie zurückgezogen.
Bea hatte diese Offerte, die Oracle vor zwei Wochen machte, als zu niedrig zurückgewiesen. Oracle betonte im gestrigen Schreiben, dass es kein höheres Angebot geben werde.
Nun wird spekuliert, ob Oracle bloss blufft: Der Softwareriese scheint tatsächlich nicht an einem langen Übernahmekampf interessiert zu sein, der Zeit und Kosten verschlingt. Zudem zeigten bis anhin keine weiteren Unternehmen ein Interesse an Bea und Analysten sind skeptisch, dass es solche gibt. Dafür aber ist das Interesse Oracles an Bea umso grösser: mit der Bea-Software möchte sich Oracle im Wettbewerb gegen SAP und Microsoft stärken.
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