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Wie geht Datensouveränität in der Cloud?

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von Roman Schweizer, CEO von Xelon 

Die Diskussion rund um Datensouveränität ist dringlicher geworden. Schweizer Unternehmen sind zunehmend skeptisch, ihre Daten einem Hyperscaler anzuvertrauen. Hier finden IT-Führungskräfte einen Fragenkatalog, den sie für maximale Datensouveränität mit Cloud-Providern klären sollten.

(source: Xelon)
(source: Xelon)

Wenn es um IT-Infrastrukturen geht, lautet die Frage in den meisten Schweizer IT-Teams heute nicht mehr, ob man den Schritt in die Cloud machen soll oder nicht. Die Cloud hat sich bei zukunftsorientierten Unternehmen längst durchgesetzt. Budget, technisches Know-how, regulatorische Vorgaben und die Schwerpunkte der IT-Strategie beeinflussen massgeblich, welche Cloud-Provider am besten zu einem Unternehmen passen. 

Während Hyperscaler wie Microsoft oder AWS lange fast jedes Geschäftsszenario abdecken konnten, ist in den letzten Jahren in der Schweiz der Ruf nach mehr digitaler Unabhängigkeit lauter geworden. Fast wöchentlich erscheinen fundierte Analysen und kritische Kommentare von renommierten Cloud-Expertinnen und -Experten, die auf die Auswirkungen der Datenpolitik US-amerikanischer Hyperscaler hinweisen. Einer der Hauptgründe für diese Skepsis gegenüber den US-amerikanischen Tech-Giganten ist der 2018 verabschiedete CLOUD Act. Dieser verpflichtet US-Unternehmen, auch dann Daten an US-Behörden herauszugeben, wenn diese Daten ausserhalb der Vereinigten Staaten gespeichert sind. Selbst wenn ein US-amerikanischer Cloud-Provider Rechenzentren in Europa betreibt, kann er also zur Herausgabe dieser Daten gezwungen werden. 

Wie erlangen Schweizer Unternehmen mehr Kontrolle über Daten und IT-Infrastrukturen? 

Immer mehr Schweizer Unternehmen entscheiden sich bewusst gegen globale Clouds – und zwar nicht aus technologischen Gründen, sondern aus Unabhängigkeitsüberlegungen und um internen Ansprüchen oder Kundenanforderungen auch künftig gerecht zu werden. Eine Schweizer Cloud kann dieses Bedürfnis nach stärkerer Kontrolle über Daten, IT-Infrastrukturen und technologische Standards erfüllen.
  
Hier gibt es den Direktvergleich zwischen Microsoft Azure und der Schweizer Cloud von Xelon.
 
Bevor der Vertrag mit einem Cloud-Provider eingegangen wird, sollten folgende Fragen geklärt sein: 

  • In welchen Ländern werden Daten gespeichert, verarbeitet und gesichert?
  • Welchen nationalen und internationalen Gesetzen unterliegen meine Daten?  
  • Greifen extraterritoriale Gesetze wie der US CLOUD Act?  
  • Welche Zertifizierungen wie etwa ISO 27001 habt ihr als Cloud-Provider? Sind auch die Rechenzentren entsprechend zertifiziert?  
  • Welche Verschlüsselungsstandards werden eingesetzt?  
  • Wer ist rechtlicher Eigentümer der Daten? 
  • Kann ich meine Daten jederzeit vollständig exportieren?  
  • Wie wird mit behördlichen Zugriffsanfragen umgegangen? 

 
Gut zu wissen: Schweizer Cloud-Provider sind nicht zwingend teurer als Hyperscaler

Wie schneiden Schweizer Clouds im Preisvergleich zu Hyperscalern ab? Auf den ersten Blick wirken internationale Cloud-Angebote oft günstiger als eine Schweizer Cloud-Lösung. Die Einstiegspreise scheinen attraktiv und die Einstiegshürden niedrig. Mit der Zeit zeigt sich jedoch häufig ein differenzierteres Bild. Kosten für Datenverkehr, zusätzliche Services, Monitoring oder Support kommen schrittweise hinzu und sind nicht immer sofort ersichtlich. So kann es zu unangenehmen Überraschungen kommen, wenn die monatliche Abrechnung höher ausfällt als geplant und nur schwer nach vollziehbar ist. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Einstiegspreis zu achten, sondern die Gesamtkosten über die Zeit hinweg zu berechnen und sich mit der Preisstruktur auseinanderzusetzen. 
 
Hier können Sie die Kosten für eine massgeschneiderte Schweizer Cloud errechnen lassen.


Autor
Roman Schweizer, CEO von Xelon

 

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