Oracle will 70 Milliarden Dollar für Übernahmen ausgeben
Charles Phillips, Co-Präsident von Oracle hat Geheimnisse ausgeplaudert, die eigentlich noch keiner wissen sollte. Auf der Veranstaltung "Fortune Brainstorm Tech" in Aspen (Colorado) hatte Phillips darüber gesprochen, dass der Datenbankriese demnächst bis zu 70 Milliarden Dollar in die Hand nehmen wolle, um weitere Akquisitionen zu tätigen. Laut Computerworld hat die Oracle-Pressestelle inzwischen diese Aussage heruntergespielt und geäussert, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass Oracle so viel Geld für Übernahmen ausgeben werde.
Doch das Video auf der Website des US-Magazins Fortune zeigt etwas anderes. Phillips meinte zuerst, dass Oracle die Ausgaben in den nächsten fünf Jahren verdoppeln werde. Allerdings führte er auf Nachfrage des Interviewers noch hinzu, dass man in den letzten fünf Jahren 35 Milliarden für den Aufkauf von Unternehmen ausgegeben habe. Der Interviewer Adam Lashinsky fragte daraufhin erstaunt nach: "Sie werden also 70 Milliarden in den nächsten fünf Jahren für Übernahmen ausgeben?" Darauf Philips: "Wenn die Dinge so weitergehen wie bis anhin, könnten wir das sehr wohl tun".
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