Oracle will SAP auf seinem Heimmarkt schlagen

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Oracle hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 19 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Gewinn fiel um zwei Prozent auf 798 Millionen US-Dollar. Damit hat der US-Spezialist für Datenbanken- und Unternehmenssoftware etwas weniger verdient als im vergleichbaren Vorjahresquartal (Umsatz: 2,2 Milliarden US-Dollar, Gewinn: 815 Millionen US-Dollar).
Nach der Übernahme von PeopleSoft und weiteren kleineren Unternehmen ist es Oracles erklärtes Ziel, den Konkurrenten SAP einzuholen. In der Pressemeldung zu den Quartalszahlen lässt sich Oracle-Präsiden Charles Philips mit den Worten zitieren: "Der schwierigste Platz, um SAP zu schlagen, ist ihr Heimatland Deutschland." Aber dass man Karstadt als Kunden für das Anwendungsgeschäft gewonnen habe, beweise, dass Oracles Strategie funktioniere.