Focus: FinOps

Mit den richtigen Stellschrauben die Cloud-Kosten im Griff behalten

Uhr
(Source: Vecto Graph - stock.adobe.com)
(Source: Vecto Graph - stock.adobe.com)

Die Cloud verspricht Flexibilität, Skalierbarkeit und Innovationskraft. Doch gerade diese Vorteile können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Datenmengen wachsen stetig und KI-Workloads treiben den Ressourcenbedarf der heutigen Multi-Cloud-Welt zusätzlich in die Höhe. So können Unternehmen schnell den Überblick darüber verlieren, welche Teams mit welchen Clouds welche Kosten verursachen und was für einen Mehrwert die eingesetzten Cloud-Ressourcen tatsächlich schaffen.

Wenn Cloud-Kosten durch die Decke gehen, rückt FinOps zunehmend in den Fokus. Der Ansatz verbindet Technologie, Finanzen und Unternehmenssteuerung, um Transparenz zu schaffen, Verantwortlichkeiten zu klären und Cloud-Investitionen gezielt am Geschäftsnutzen auszurichten. Wie das in der Praxis gelingt, zeigen die Beiträge auf den folgenden Seiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Adrian Anderegg, Partner Financial Services bei Eraneos, beleuchtet die besonderen Herausforderungen, die KI-Work­loads für die Kosten­transparenz, Governance und Sicherheit mit sich bringen. Roger Mafli von HPE Schweiz erklärt, warum aktuelle Verbrauchsdaten, klare Zuständigkeiten und Automatisierung entscheidend für ein wirksames Kostenmanagement sind. Und Pirmin Rehm und Lukas Akermann von Zühlke zeigen, weshalb Unternehmen FinOps schon beim Aufbau von Data- und KI-Plattformen mitdenken und nicht erst etablieren sollten, wenn die Cloud-Rechnung zum Problem geworden ist. Und warum Unternehmen die Wirtschaftlichkeit der Cloud häufig falsch einschätzen und wie sie ihre Ausgaben besser steuern können, erklärt Sebastian Graf, Dozent für ­Public-Cloud-Infrastrukturen und agilen Software­betrieb an der FHNW, im Interview.

Webcode
wjpKi3dg