PC-Ware/Comparex wehrt sich gegen Massenexodus und reicht Strafanzeige ein
"Das Verhalten des CEO der Comparex Schweiz AG, Oliver Schalch, und dasjenige von Bison (Schweiz) AG wird vom Verwaltungsrat der Comparex Schweiz AG und von der Mehrheitsaktionärin PC-Ware als unlauter und geschäftsschädigend taxiert", schreibt Comparex in einer Pressemitteilung vom vergangen Freitag. Damit reagiert das Unternehmen auf die Vorfälle von vergangener Woche und reicht Strafanzeige ein. Zudem erwägt man zivilrechtliche Schritte gegen die beteiligten Personen.
Am Dienstag ist das Management der Comparex Schweiz AG unter der Leitung von Oliver Schalch zurückgetreten. Gleichzeitig hat Bison (Schweiz) AG, welche zu 30 Prozent an Comparex beteiligt ist, sämtlichen Mitarbeitenden einen neuen Arbeitsvertrag vorgelegt. Gemäss Pressemitteilung hätten nahezu alle 217 Mitarbeitende die Kündigung eingereicht. Comparex-CEO Oliver Schalch wurde inzwischen freigestellt. Ad interim übernimmt Peter Jung die Führung des Unternehmens. Unterstützt wird er von Karl Hoppler, dem langjähriger CEO der Comparex Schweiz und heutigen Delegierten des Verwaltungsrates.
Wie Comparex weiter mitteilt, sei der Geschäftsbetrieb durch die jüngsten Vorfälle zwar tangiert, könne aber bis auf weiteres "uneingeschränkt" sichergestellt werden. Sämtliche Mitarbeitende würden während ihrer mehrmonatigen Kündigungsfristen in ihren Funktionen weiterarbeiten. In der Schweiz erzielt Comparex gemäss eigenen Angaben einen Umsatz von rund 50 Millionen Franken. Dabei gilt Fenaco, welche die Mehrheit an Bison besitzt, als grösster Kunde.
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