Pech für Italien bei UMTS-Auktion
Blu, der sechste Bieter bei der Versteigerung um die fünf italienischen UMTS-Lizenzen, ist ausgestiegen. Offensichtlich sind sich die Partner des Unternehmens, dies sind in erster Linie Benetton und British Telecom, nicht über die Finanzierung der Lizenz einig geworden. Leidtragender des Austieges ist der itelienische Staat. Durch den Austeig von Blu dürfte der Erlös aus der Versteigerung um 10 Milliarden Euro geringer ausfallen als budgetiert. So betragen die Einnahmen aufgrund der zuletzt gebotenen Kaufpreise rund 12 Milliarden Euro. Freude haben dürfen hingegen die Anbieter. Sie bezahlten für eine Lizenz rund 2,5 Milliarden Euro, weniger als halb soviel wie die Anbieter in Deutschland oder Grossbritannien auf den Tisch gelegt haben. Dabei gehört Italien quantitativ zu den stärksten Mobilmärkten der Welt.
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