Pixelpark schreibt rot und baut ab

Uhr | Aktualisiert
Die Webagentur Pixelpark AG hat ihr Ziel, im vierten Quartal 2001 schwarze Zahlen zu schreiben, nicht erreicht. Gemäss aktueller Pressemitteilung wurden im vergangenen Geschäftsjahr 2001 81,3 Millionen Euro (nach US-GAAP) umgesetzt und ein EBITDA-Verlust von 20,3 Millionen Euro eingefahren. Der Konzernfehlbetrag lag bei 86 Millionen Euro. Pixelpark begründet die Zahlen mit der anhaltend schlechten Marktlage. Immerhin seien die Kosten innerhalb des Konzerns von 31,1 Millionen im ersten Quartal 2001 auf 16,4 Millionen Euro im vierten Quartal reduziert worden. Um den für das laufende Jahr angestrebten positiven EBITDA zu erreichen, habe man im vergangenen Dezember ein grundlegendes Sanierungs- und Restrukturierungskonzept eigeleitet, meldet Pixelpark weiter. Die Massnahmen werden eine geografische und organisatorische Fokussierung, eine Stärkung des Vertriebs und weitere Kapazitätsanpassungen umfassen. Gemäss Paulus Neef, Vorstandsvorsitzender der Pixelpark AG, sollen sie bis Ende des ersten Quartals 2002 abgeschlossen sein und werden nochmals 200 der derzeit rund 600 Stellen kosten.