Powerline: Keine Lösung für die Letzte Meile

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Die Powerline-Technik, die Datenübertragung auf dem herkömmlichen Stromnetz, bietet momentan keine Option, um die Letzte Meile zum Kunden zu überbrücken. Für den Heimeinsatz hingegen ist die Powerline Communication eine gute Alternative zur viel verkauften WLAN-Technik. Gerade in Gebäuden mit dicken Wänden oder mit mehreren Stockwerken ist mit Powerline unter Umständen die grössere Strecke überbrückbar. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Abteilungen Informatik und Elektrotechnik der Fachhochschule beider Basel (FHBB). Die FHBB untersuchte zusammen mit den Industriellen Werken Basel (IWB) die Machbarkeit der Überbrückung der Letzten Meile für den Datenverkehr via Stromleitung. Im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes sollen nun Alternativtechniken entwickelt und so der Wettbewerb angekurbelt werden.
FHBB testete die Datenübertragung auf dem IWB-Netz. Im Basler Gundeldingerquartier wurde die Datenübertragung zwischen einer Trafostation der IWB und verschiedenen Wohnhäusern untersucht. Die verwendeten Powerline-Prozessoren stammten vom spanischen Hersteller DS2. Beim Test wurden Datensignal und Datenübertragungseigenschaften gemessen. Allerdings waren diese Tests nicht erfolgreich, denn die Bedingungen auf einem Stromnetz seien sehr unterschiedlich und schwierig vorauszusehen. Als Alternative wurde die Powerline-Technik im Heimeinsatz untersucht. Diese Tests haben ergeben, dass die Powerline Communication für den hausinternen Gebrauch gute Dienste leisten kann.