Pragmatica sucht immer noch Investoren

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Der Umsatz von Pragmatica ist im ersten Halbjahr im Vergleich vom Vorjahr um 10,67 Prozent auf 2,41 Millionen Franken zurückgegangen. Der Nettogewinn (EBITDA) stieg allerdings von 70'000 auf 130'000 Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg von 50'000 auf 120'000 Franken. Der Gewinn im ersten Halbjahr betrug 110'000 nach 20'000 Franken im Vorjahr.
Bereits im Geschäftsjahr 2005 hatte sich Pragmatica von seiner ursprünglichen Strategie verabschiedet, durch Zukäufe ein Systemintegrationshaus zu formieren und sich stattdessen auf Business- und IT-Beratung zu konzentrieren. In diesem Bereich habe man ein Umsatzwachstum von 4,81 Prozent verzeichnen können, meldet Pragmatica. Dieses sei vor allem durch Projektmandate bei Kunden in der Finanzdienleistungsbranche erzielt worden. Das Umsatzwachstum hätte noch höher sein können, hätten genügend Fachkräfte rekrutiert werden können. In der zweiten Jahreshälfte sollen darum die Rekrutierungsanstrengungen intensiviert werden. Diese Investitionen könnten sich kurzfristig negativ auf das Ergebnis auswirken, wie Pragmatica weiter mitteilt.
Seit einem Jahr ist die Pragmatica-Geschäftsleitung auf der Suche nach Investoren. Pragmatica ist seit 2000 durch das Reverse Takeover der damals gescheiterten Complete-E an der Schweizer Börse. Wie Pragmatica-CEO Gerfried Mülleitner auf Anfrage sagte, soll die Pragmatica Holding börsenkotiert bleiben. Gesucht werden Investoren, die ihr Geschäftsmodell in die Holding einbringen. Hier würden sich interessante Geschäftsoptionen abzeichnen.