Presseverband beschwert sich beim Bakom über SF-Newsportal
Der Verband Schweizer Presse hat beim Bundesamt für Kommunikation Beschwerde gegen die Internetprojekte des Schweizer Fernsehens eingereicht.
Am 6. Dezember, zeitgleich mit dem Redesign der beiden Senderketten SF1 und SF2, startete die SRG mit seinem Newsportal tagesschau.sf.tv, das mit Inhalten aus den SF-Nachrichtensendungen und zusätzlichem "Rohmaterial" der Nachrichtenredaktionen gefüllt ist. Bereits die Ankündigung eines solchen Portals im Frühjahr hatte bei den Verlegern Unmut ausgelöst. Sie befürchteten, die SRG würde mit Hilfe von Konzessionsgeldern in ihre Gefilde vorstossen. SRG-Chef Armin Walpen beruhigte damals, das Portal werde bloss "added value" zu den Nachrichtensendungen bieten.
In einer Pressemeldung beklagt sich Verbandspräsident Hanspeter Lebrument, dass das Resultat diesen Zusicherungen krass widerspreche. Der Verband fordert das Bakom formell auf, die SRG in ihre konzessionsrechtlichen Schranken zu weisen und zu prüfen, wie deren Internet-Aktivitäten aus dem von Zwangsgebühren finanzierten Bereich ausgegliedert und dem normalen unternehmerischen Wettbewerb ausgesetzt werden können. In einem parallel zu der Beschwerde an das UVEK gesandten Brief fordern die Verleger Bundesrat Moritz Leuenberger auf, jeden Wunsch der SRG nach Erhöhung der Radio- und Fernsehkonzessionen abzulehnen, solange diese Millionen für die unlautere Konkurrenzierung der Privatwirtschaft erübrigen könnten.
Die Verleger stellen als Minimalforderung die Idee zur Diskussion, privaten Internet-Anbietern den unentgeltlichen Zugang zu SRG-Inhalten für das Streaming von Filmen oder O-Tönen zu ermöglichen, da die Herstellung dieser Inhalte ja schon durch Gebühren, also durch die Allgemeinheit, finanziert worden sei.
Am 6. Dezember, zeitgleich mit dem Redesign der beiden Senderketten SF1 und SF2, startete die SRG mit seinem Newsportal tagesschau.sf.tv, das mit Inhalten aus den SF-Nachrichtensendungen und zusätzlichem "Rohmaterial" der Nachrichtenredaktionen gefüllt ist. Bereits die Ankündigung eines solchen Portals im Frühjahr hatte bei den Verlegern Unmut ausgelöst. Sie befürchteten, die SRG würde mit Hilfe von Konzessionsgeldern in ihre Gefilde vorstossen. SRG-Chef Armin Walpen beruhigte damals, das Portal werde bloss "added value" zu den Nachrichtensendungen bieten.
In einer Pressemeldung beklagt sich Verbandspräsident Hanspeter Lebrument, dass das Resultat diesen Zusicherungen krass widerspreche. Der Verband fordert das Bakom formell auf, die SRG in ihre konzessionsrechtlichen Schranken zu weisen und zu prüfen, wie deren Internet-Aktivitäten aus dem von Zwangsgebühren finanzierten Bereich ausgegliedert und dem normalen unternehmerischen Wettbewerb ausgesetzt werden können. In einem parallel zu der Beschwerde an das UVEK gesandten Brief fordern die Verleger Bundesrat Moritz Leuenberger auf, jeden Wunsch der SRG nach Erhöhung der Radio- und Fernsehkonzessionen abzulehnen, solange diese Millionen für die unlautere Konkurrenzierung der Privatwirtschaft erübrigen könnten.
Die Verleger stellen als Minimalforderung die Idee zur Diskussion, privaten Internet-Anbietern den unentgeltlichen Zugang zu SRG-Inhalten für das Streaming von Filmen oder O-Tönen zu ermöglichen, da die Herstellung dieser Inhalte ja schon durch Gebühren, also durch die Allgemeinheit, finanziert worden sei.
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