Programm Gever Bund wurde "grösstenteils umgesetzt"
Das Programm Gever Bund ist fast, aber nicht ganz abgeschlossen. Einzelne Departemente haben noch viel Arbeit vor sich.
Der Bund hat den "Schlussbericht Programm Gever Bund 2008-2012" publiziert und verabschiedet. Wie der Bericht festhält, wurde der Auftrag des Bundesrats, die Geschäftsverwaltung (Gever) der Bundesverwaltung gemäss Bundesstandard auf elektronische Dossiers umzustellen, "grösstenteils umgesetzt".
Eigentlich hätte die Umsetzung bereits früher und vor allem einheitlich abgeschlossen sein müssen. Doch noch nicht alle Departemente sind so weit. Der Bundesrat hat nun die Departemente und Ämter, die noch keine Gever-Standardlösung im Einsatz haben, beauftragt, bis Ende 2015 eine solche Lösung einzusetzen.
EDA, EFD und VBS müssen noch ran
Konkret muss das Departement des Äusseren (EDA), das derzeit teilweise die Gever-Lösung Fabasoft einsetzt, laut Bericht noch für eine einheitliche Strategie entscheiden. Sprich, das EDA wird in Zukunft entweder Fabasoft weiterführen oder eine WTO-Ausschreibung für eine neue Lösung starten. Auch das Finanzdepartement wird eine WTO-Ausschreibung für eine neue Lösung starten.
Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport soll seine verschiedenen Systeme bis 2015 auf Gever migrieren. Das Justiz- und Polizeidepartement, das Departement des Inneren sowie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sollen ihre Migration auf Gever-Lösungen bis 2013 abgeschlossen haben.
Die Bundeskanzlei sowie das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement haben laut Bericht die Basisziele erreicht.
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