Prozess gegen Facebook ist eine Geldsache
Der Verein "Europe versus Facebook" braucht für einen Prozess mindestens 100'000 Euro. Das Geld soll per Crowdfunding beschafft werden.
Seit August 2011 geht der Verein "Europe versus Facebook" (EVF) in Irland wegen Verletzungen europäischer Datenschutzgesetze rechtlich gegen die Social-Media-Plattform vor. Ob es zu einem Prozess kommt, hängt auch von den Finanzen ab. Wie pressetext.com berichtet, versucht der Verein, der von österreichischen Studenten gegründet wurde, die benötigten Geldmittel nun per Crowdfunding zu beschaffen.
Ab 100'000 Euro kommt es zum Verfahren
Für einen Prozess benötigt EVF 100'000 bis 300'000 Euro. Da in Irland laut Agentur nur Privatpersonen eine Klage einreichen können, trage der Sprecher des Vereins das finanzielle Risiko. Deshalb versucht EVF nun, das benötigte Geld über die Plattform www.crowd4privacy.org zu sammeln. Zur Klage könnte es in den nächsten Monaten kommen - in welchem Umfang hängt davon ab, wie viele Geldmittel zusammen gebracht werden. "Je mehr Geld wir zur Verfügung haben, desto mehr von unseren 22 Anzeigen können wir weiterverfolgen", wird der Sprecher des Vereins, Max Schrems, im Artikel zitiert.
Auf der Crowdfunding-Plattform wurden bisher knapp 14'000 Euro gesammelt. Sollte das nötige Geld für das Verfahren nicht zusammen kommen, soll das Geld je nach Wunsch gespendet oder zurückerstattet werden, wie pressetext.com mitteilt. Dasselbe gelte für den Fall, dass der Prozess gewonnen wird und Geld übrig bliebe.
Änderungen beim Facebook-Messenger
Unterdessen will Facebook seine Dienste weiter ausbauen. Nach Gerüchten über eine Whatsapp-Übernahme kündigte das Unternehmen gestern Änderungen beim eigenen Messenger an. Es soll nun möglich sein, einen Messenger-Account zu erstellen, für den nur Name und Telefonnummer angegeben werden müssen. Ab sofort sei ein Update der App für Android-Geräte verfügbar, die neuen Accounts könnten in den nächsten Wochen erstellt werden.
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