PubliGroupe strukturiert Web- und Multimedia-Bereiche um

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Der Medienkonzern Publigroup fusioniert seine beiden auf die Vermarktung von Internetwerbung spezialisierten Unternehmenseinheiten Publicitas webservices und Publimedia webadvertising zur web2com AG. Diese soll "mit verstärkten Strukturen" den Markt der Online-Werbung und das Mobile-Marketing weiterentwickeln. Zudem wird unter dem Namen Cross Media Services ein internes Kompetenzzentrum für divisionsübergreifende und innovative Werbeangebote geschaffen. Beide Einheiten werden direkt der Konzernleitung von PubliGroupe unterstellt.
Die web2com AG mit Sitz in Zürich und einer Niederlassung in Genf wird ihre Tätigkeit am 1. Juli 2005 mit 16 Mitarbeitern aufnehmen. Das Dienstleistungsangebot der neuen Einheit umfasst Vermarktung, Planung, und Abwicklung von Werbekampagnen für Online-Medien, Suchmaschinen und die Mobiltelefonie. web2com werde zudem interaktive Crossmedia-Kampagnen entwickeln, heisst es in der Mitteilung. Zum Leiter von web2com wurde Ueli Weber ernannt, zurzeit Managing Director der Publicitas webservices. In seiner neuen Funktion rapportiert er an Stefan Staub, Verantwortlicher für Projekte "Elektronische Medien" auf Konzernstufe. Weber stehen Maurice Nyffeler als Sales Director und Philipp Scheidegger als Leiter Product & Business Development zur Seite. Daniel Gauchat, bisheriger Managing Director von Publimedia webadvertising, hat das Unternehmen kürzlich verlassen und wird eine neue Herausforderung ausserhalb der PubliGroupe übernehmen.
Die Cross Media Services werden dem Konzernbereich Business Development angehören. Sie dienen der Unterstützung sämtlicher Geschäftseinheiten der Gruppe für die Entwicklung von divisionsübergreifenden Crossmedia-Vermarktungsangeboten. Leiter von Cross Media Services ist Heinz Bischof, der am 1. Juni 2005 zur PubliGroupe stiess. Er war zuvor Managing Director bei Universal McCann, Zürich.
PubliGroupe begründet die Umstrukturierungen mit den "Erfolgen des Internets" und der zunehmenden Vielfalt der Angebote in der Mobiltelefonie und der digitalisierten Informationsvermittlung. Diese hätten die Rahmenbedingungen der traditionellen Medien stark verändert.