Q3: Apple spürt Gegenwind, bleibt schwarz

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Der Macintosh-Hersteller Apple meldet erneut Gewinn. Im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001 konnte das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien, ein Ergebnis von 61 Millionen Dollar ausweisen. Dies entspricht 17 Cent pro ausgegebener Aktie. Verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode ist dies kein Glanzergebnis für Apple: Am 1. Juli 2000 konnten der Mac-Bauer 200 Millionen Gewinn bekannt geben, was 62 Cents pro Gewinnpapier entsprach. Der Umsatz sank um 19 Prozent auf 1, 475 Milliarden Dollar. Der Umsatzrückgang und etwas gestiegene Operative Ausgaben sind verantwortlich für den Gewinnrückgang. Positiv ist dabei zu vermelden, neben der Tatsache, dass Apple in der gegenwärtigen IT-Krise überhaupt Gewinne schreibt, dass die Gewinnmarge in etwa beibehalten werden konnte (29, 4 Prozent im Vergleich zu 29,8 Prozent letztes Jahr). Insgesamt konnte Apple in diesem Quartal 827.000 Computer verkaufen. Das sind 10 Prozent mehr als im zweiten Quartal, aber 19 Prozent weniger als in Q3 2000. Apple scheint den Gegenwind also doch auch zu spühren. Die Verkäufe sind vor allem in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zurück gegangen, im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres beinahe um ein Drittel. Stark waren erwartungsgemäss die iBook-Verkäufe, was auf das erst anfangs Mai vorgestellte neue Modell zurück zu führen ist. Allgemein seien die die Geschäfte im Education-Markt besonders erfolgreich verlaufen, erklärte CFO Fred Anderson. Das Marktforschungsinstitut IDC meldet denn auch, dass Apple erneut Nummer eins im wichtigen US-Education-Markt sei, nachdem das Unternehmen in der letzten veröffentlichten Rangliste den Spitzenplatz zu Gunsten Dells kurzfristig räumen musste. Für heute Mittwoch werden mit der Eröffnungs-Keynote von Apple-CEO Steve Jobs zur Macworld-Messe New York neue Produkte erwartet. Der Netzticker wird morgen darüber berichten.