Quartalsberichte: Apple gut, IBM genügend

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Mitte April, die hohe Zeit für die Bekanntgabe von Quartalsabschlüssen: Computerhersteller Apple Inc. meldet hierzu Erfreuliches, nämlich einen Gewinn von 40 Millionen US-Dollar (oder 11 Cents pro Aktie) bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar. Damit hat Apple die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Gemäss eigenen Angaben wurden bis Ende März 220000 iMacs verkauft. Dies trotz anfänglicher Lieferprobleme. Insgesamt hat Apple in dem abgelaufenen Quartal 813000 Rechner verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2001 (für den Applebetriebsablauf bedeutet die Periode von Januar bis März übrigens das 2. Quartal). Der Umsatz liegt um 4 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Für IBM, die Nummer Eins unter den Computerherstellern, sieht das Ergebnis im 1. Quartal weniger erfreulich aus. IBM verzeichnet nämlich den grössten Gewinneinbruch seit 1993. Der Nettogewinn ist um 32 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar oder 68 Cents pro Aktie gesunken. Im Vorjahr belief sich der Nettogewinn noch auf 1,75 Milliarden Dollar oder 98 Cents pro Aktie. Der Quartalsumsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal von 21 Milliarden Dollar auf 18,6 Milliarden Dollar. Der Rückgang betrifft in erster Linie den Bereich Hardware. Der Umsatz ging in hier um rund 25 Prozent oder 2,1 Milliarden Dollar auf 6,4 Milliarden Dollar zurück. Im Geschäftsbereich Global Services ging der Umsatz um knapp 3 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar zurück, der Bereich Software blieb mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden Dollar (minus 0,7 Prozent) einigermassen stabil. Der weniger prominente Bereich Global Financing erlitt einen Umsatzrückgang um rund 6 Prozent auf 783 Millionen Dollar. IBM-Chef Samuel J. Palmisano zeigte sich von den Resultaten enttäuscht. Die Ursache des Einbruchs sei das schwache Geschäftsumfeld. Die Kunden hätten sich mit Aufträgen zurückgehalten.