Reuters' Plattform Instinet muss unten durch

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Der Nachrichten- und Informationskonzern Reuters Group Plc. meldet für das 1. Quartal 2002 einen Umsatzrückgang von 6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 912 Millionen Pfund. Der Rückgang beruhe in erster Linie auf der schwachen Entwicklung bei der Handelsplattform Instinet, wo ein Umsatzrückgang von 39 Prozent auf 153 Millionen Pfund zu verkraften ist. Reuters hält eine Beteiligung von 83 Prozent an Instinet. Wird Reuters Quartalsergebnis ohne die Zahlen von Sorgenkind Instinet betrachtet, zeigt sich allerdings eine Steigerung des Umsatzes von rund fünf Prozent auf 762 Millionen Pfund. Reuters hält nach eigenen Angaben am Ziel fest, die operative Gewinnmarge des Konzerns in diesem Jahr auf zwölf Prozent von zuvor sieben Prozent zu steigern.