Ricardo.de mit massivem Verlust
Nach der Fusion mit dem britischen Auktionshaus QXL sind die Verluste der Auktionsplattform Ricardo.de massiv angestiegen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2000/01 stieg der Verlust nach Goodwill-Abschreibungen auf 30,4 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Verlust im gleichen Zeitraum bloss 3,7 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte im aktuellen Geschäftsjahr bei 7,7 Millionen Euro. Ricardo.de führt den massiv gestiegenen Verlust auf die mit dem Strategiewechsel zurückzuführenden Einmaleffekte zurück. Es wurde eine Umstellung vom Eigenhandel auf das weniger riskante Provisionsgeschäft durchgeführt. Bloss bei der Mitgliederzahl konnte Ricardo.de erfreuliche Zahlen präsentieren. Sie stieg im Berichtszeitraum um 277000 neue User auf 1,1 Millionen registrierte Mitglieder.
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