SAP-Anwender geben 2009 ein Drittel des IT-Budgets für ihre SAP-Landschaft aus
Deutschsprachige SAP-Anwender werden dieses Jahr durchschnittlich 30 Prozent ihres IT-Budgets in Hardware, Software und Services im SAP-Umfeld investieren. Dies zeigt eine Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. unter seinen Mitgliedern. Im Vergleich zum Vorjahr sei ein Rückgang der SAP-Ausgaben um knapp 5 Prozent zu verzeichnen, so die DSAG weiter. Deutlich am meisten wollen die Anwender für SAP ERP ausgeben, danach folgen Business Intelligence, SAP Solution Manager und das SAP-Netweaver-Portal. Insgesamt erwarten die Umfrageteilnehmer ein Schrumpfen der IT-Budgets um 7 Prozent
Die DSAG-Investitionsumfrage 2009 zeigt auch ein aktuelles Bild der eingesetzten Softwareversionen. Demnach haben heute rund 47 Prozent der Mitgliedsunternehmen SAP ERP 6.0 in Betrieb, die aktuelle Version. Angesichts der Tatsache, dass bei der Umfrage 2008 schon 37 Prozent angaben, Version 6.0 zu verwenden, fällt es schwer, von einer schnellen Adaption der neuesten Softwaregeneration zu sprechen – zumal der DSAG-Vorstandsvorsitzende Karl Liebstückel selbst davon ausgeht, dass die Adaptionsrate unter den DSAG-Mitgliedern im Vergleich zu Nichtmitgliedern höher ausfällt. Hier hat SAP also offensichtlich noch Nachholbedarf und Wachstumspotenzial. 14 Prozent der befragten Unternehmen gaben denn auch an, dieses Jahr auf SAP ERP 6.0 upgraden zu wollen.
Die DSAG-Investitionsumfrage wird einmal jährlich durchgeführt. Diesmal nahmen an der Befragung 313 Mitgliedsunternehmen (15 Prozent) teil. Erhoben wurden die Daten im Zeitraum von Dezember 2008 bis Januar 2009.
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