SBB führen MMS-Tickets ein
Die SBB führen am 1. Dezember mobile Tickets ein. Das Angebot gilt vorerst für 780 Schnellzüge, die zwischen den 40 grössten Schweizer Bahnhöfen verkehren und bedingt seitens der Zugreisenden ein Handy, das Bilder empfangen kann. Ein Strichcode-Bild dient dem Zugspersonal zur Kontrolle und schützt vor Missbrauch. Die Beschränkung des Anwendungsgebietes erklärt sich mit dem für die Kontrolle notwendigen neuen Ticket-Kontollgerät, das noch nicht flächendeckend im Einsatz ist.
Neben dem MMS-Handy benötigen die Kunden eine gültige Kreditkarte und sie müssen sich vorgängig registrieren. Nach der einmaligen Registrierung kann das MobileTicket mit einem Anruf auf eine kostenpflichtige Nummer rund um die Uhr bestellt werden. Das persönliche und datierte MobileTicket wird danach direkt aufs Handy gespielt. MobileTickets kosten gleich viel wie am Schalter bezogene Billette. Hinzu kommen Bestellgebühren von Fr. 1.19 pro Minute.
Für die SBB-Onlinetickets, die über mehrere Jahre getestet wurden und seit rund einem Jahr zum Standardangebot gehören, haben sich 250'000 Personen registrieren lassen, sagte ein SBB-Sprecher gegenüber der sda. Pro Woche würden durchschnittlich 9000 Fahrscheine im Netz verkauft. Mit SMS-Mobiltelefonen lassen sich auch Fahrplaninformationen der SBB abrufen. Derartige Abfragen erhält das Transportunternehmen rund 260'000 im Monat. Rund 3000 Personen lassen sich via SMS über Verspätungen alarmieren.
Für die SBB-Onlinetickets, die über mehrere Jahre getestet wurden und seit rund einem Jahr zum Standardangebot gehören, haben sich 250'000 Personen registrieren lassen, sagte ein SBB-Sprecher gegenüber der sda. Pro Woche würden durchschnittlich 9000 Fahrscheine im Netz verkauft. Mit SMS-Mobiltelefonen lassen sich auch Fahrplaninformationen der SBB abrufen. Derartige Abfragen erhält das Transportunternehmen rund 260'000 im Monat. Rund 3000 Personen lassen sich via SMS über Verspätungen alarmieren.
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