Schuldbekenntnis im Fall Al-Jazeera-Hacking

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Ein Webdesigner aus Kalifornien, hat sich der digitalen Entführung der Besucher der Al-Jazeera-Website schuldig bekannt. Der 24-jährige John William Racine II hatte den Traffic während des Golfkriegs drei Tage lang auf eine Site mit amerikanischer Flagge und den Worten Let Freedom Ring umgeleitet. Gemäss Agenturmeldungen habe sich Racine freiwillig beim FBI gemeldet. Kommenden Montag wird er sich dafür vor dem Bezirksgericht in Los Angeles verantworten müssen. Racine habe damit auf die von Al-Jazeera publizierten Bildern von gefangengenommenen und getöteten US-Soldaten reagiert. Der verantwortliche Technologie-Chef von Al-Jazeera in Dubai begrüsst die Anklage, bezweifelt jedoch, dass eine einzelne Person zu der aufwändigen und vor allem teuren Aktion fähig gewesen war. Als Gegenleistung dafür, dass sich Racine freiwillig der Behörde gestellt hat, plädiert der Staatsanwalt auf eine Verurteilung zu drei Jahren Gefängnis auf Bewährung, 1000 Stunden Sozialdienst sowie eine Busse von 1500 US-Dollar. Die Höchststrafe für illegales Abhören und Abfangen elektronischer Kommunikation beträgt 25 Jahre Gefängnis und 500,000 US-Dollar Busse.