Schwarze Zahlen für 20min.ch

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Zwei Jahre nach dem Start schreibt das 20 Minuten-Webcenter schwarze Zahlen. Dies meldete gestern Donnerstag die 20 Minuten (Schweiz) AG. Bis anhin wurde auf Anfragen stets erklärt, es sei aufgrund der strikten Crossmedia-Strategie nicht möglich zu sagen, ob das Webcenter profitabel sei. Gerechnet wurden jetzt Redaktions-, Betriebs- und Lizenzkosten. Für die Verantwortlichen liegt der Erfolg des 20 Minuten-Webcenters an der - in ihren Augen in der Schweiz einzigartigen - Vernetzung vom Printmedium mit dem Medium Internet, das zum redaktionellen Konzept von 20 Minuten gehört. Stephan Obwegeser, Marketing Manager & New Business, verweist beispielsweise auf die Foren, in denen zu aktuellen Themen aus der Zeitung diskutiert werden kann und deren Resultate wieder in der Zeitung aufgenommen werden. Solche Cross-Media-Lösungen werden auch für kommerzielle Zwecke genutzt. Als Beispiel nennt Obwegeser Rivella, deren Print Kampagne eins zu eins im Internet aufgegriffen und mit einem Wettbewerb in Form eines Forums ausgebaut wurde. Kunden suchen solche Lösungen immer mehr, ist Obwegeser sicher, der Input von uns wird sehr geschätzt. Laut Webcenter-Leiter Peter Wälty soll diese Vernetzung zwischen Print und Internet weiter ausgebaut werden. So erscheinen am nächsten Dienstag in der Printversion zum ersten Mal Erfolgsgeschichten von Paaren, die sich durch die 20 Minuten Dating-Plattform Webdating.ch gefunden haben. Laut 20 Minuten verzeichnete die Site im November rund 14 Millionen Page Impressions.