Schweizer Handelssoftwarehersteller SAF litt im letzten Quartal unter aufgeschobenen Investitionen
Die auf Entwicklung von Bestell- und Prognosesoftware für Handel, Logistik und Industrie spezialisierte SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG gibt vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Demnach blieb der Umsatz im vergangenen Jahr mit 13,4 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (13,2 Millionen Euro). Der Gewinn sank hingegen von 3,0 Millionen Euro auf 2,1 Millionen Euro.
Überrascht wurde SAF von der Absatzschwäche im Lizenzgeschäft im üblicherweise umsatzstärksten 4. Quartal. Nur gerade 0,6 Millionen Euro wurden in diesen drei Monaten in die Kassen gespült, verglichen mit 2,3 Millionen Euro im selben Zeitraum des Vorjahres. Im ganzen Jahr erzielte SAF 5,1 Millionen Euro Umsatz aus Softwarelizenzen (2007: 7,4 Millionen Euro). Viele Handelsunternehmen hätten aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage und Prognosen für 2009 ihre Investitionen zum Jahresende entgegen ihrer ursprünglichen Planung verschoben, erklärt SAF den Einbruch.
Für 2009 verströmt SAF Optimismus: In den ersten Monaten dieses Jahres habe man die Gespräche mit potenziellen Neukunden intensivieren können und stehe mit bedeutenden Handelsunternehmen aus Europa und den USA in konkreten Vertragsverhandlungen.
Die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG wurde 1996 gegründet und hat ihren Sitz in Tägerwilen. Dort und an den Standorten in Deutschland, der Slowakei und den USA beschäftigt das Unternehmen über 90 Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben finden SAF-Produkte in 4000 Filialen und elf Zentrallagern in 15 Ländern und auf drei Kontinenten Verwendung. Seit 2006 ist SAF an der Frankfurter Börse gelistet.
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