Schweizer ICT-Unternehmen wandern ins Ausland
In der Schweiz gingen im letzten Jahr mehrere einheimische Unternehmen an ausländische Investoren. Jüngstes Beispiel ist die Stellenplattform Jobs.ch, die für 100 Millionen Franken an die US-Investmentfirma Tiger Global verkauft wurde.
"Der Trend geht momentan in die Richtung, dass es nur noch die grossen Player geben wird", prognostiziert Peter Walti, selbständiger Unternehmensberater und Organisator des IT-Executive-Forums, im Gespräch mit der Netzwoche. "Auf nationaler Ebene schliessen sich kleine und mittlere Unternehmen zusammen, um den grossen Paroli bieten zu können. A la longue geht aber auch hier der Trend zum Verkauf. Sei es nur, weil sich ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern besser verkauft als eines mit 20."
Vielen KMUs bleibt nichts anderes übrig, als sich zusammenzuschliessen oder selbst auf Einkaufstour zu gehen, wollen sie lokal noch in ernsthafte Konkurrenz zu den Grossen treten. Doch auch die Grossen sind nicht nur auf Grossakquisitionen aus, sondern beständig darauf bedacht, regional Marktanteile zu gewinnen oder Schlüsseltechnologien in ihr Portfolio aufzunehmen.
Zudem beginnt die Gründergeneration über den Ruhestand und die Nachfolgeregelung nachzudenken; derzeit stimmt der Preis und man will sich nicht dem Risiko eines erneuten Abschwungs und einer verpassten Chance aussetzen.
Mehr zu den Gründen für diese Entwicklung lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 28 von heute Mittwoch.
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