Schweizer IT-Branche: Personalnot immer prekärer
Die jährlich durchgeführte Umfrage Top 500 des IT-Blatts Computerworld zeichnet ein rosiges Bild der hiesigen IT- und Telekommunikationsbranche - einige Wolken trüben aber die Aussichten. Der Gesamtumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um den Rekordwert von 42,5 Prozent gesteigert werden. Als Grund dafür gibt die Studie die gesteigerten IT-Ausgaben vieler Unternehmen im Zusammenhang mit dem Millennium-Bug an. Die Rangliste der umsatzstärksten Unternehmen wird angeführt von der Swisscom mit einem Umsatz von rund 11 Milliarden Franken. Deutlich distanziert folgen auf den Plätzen zwei und drei IBM und Compaq. Doch die Untersuchung ortet auch Sorgen in der Branche. Im Jahr 2000 wird das Umsatzwachstum um 4,1 Punkte abnehmen und die Personalnot wird sich weiter verschärfen. Gegenwärtig seien 5160 unbesetzt, was 12,4 Mitarbeitern pro Betrieb entspricht.
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