Schweizer Siemens-Sparte wird selbstständig

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von vbo@netzwoche.ch
Die Siemens Schweiz AG will im Rahmen eines Management Buy Out den Geschäftsbereich Engineering and Innovative Products (EIP) verkaufen. Nach einer Mitteilung von Siemens Schweiz sind die rund 180 Mitarbeitenden von EIP, die Hardwareprodukte und -lösungen entwickeln und vertreiben, seit Jahren erfolgreich auf dem Weltmarkt tätig. Zu den erfolgreichen Geschäftsbereichen von EIP gehören die Sektoren Telecommunication, Research and Development sowie Certification Laboratory. Das Angebot von EIP umfasst Consulting- und Entwicklungsdienstleistungen und Produkte wie Set Top Boxen, Breitband- und Access-Geräte. Im Rahmen der Fokussierung von Siemens auf die Kernsektoren sei es laut Siegfried Gerlach, CEO von Siemens Schweiz, nicht sinnvoll, diese Geschäfte selbstständig weiterzuführen. Wie Gerlach weiter sagte, steht das heutige Management von EIP hinter dem geplanten Management Buy Out und wird nun die neu entstehende Albis Technologies AG übernehmen. CEO von Albis Technologies AG wird der bisherige Bereichsleiter Salvatore Di Pietro. Laut einem Bericht des Tagesanzeigers wird das Management den Bereich übernehmen und ihn mit allen 180 Mitarbeitenden als eigenständiges Unternehmen weiterführen. "20 Prozent des Kaufpreises mussten wir selbst aufbringen, der Rest wird über Bankkredite finanziert", sagt Salvatore Di Pietro. Albis Siemens entstand seinerzeit aus der Zusammenlegung der Siemens-Ländergesellschaft und der übernommenen Telefongesellschaft Albiswerke Zürich. Das neue Unternehmen wird wieder den alten Namen „Albis Technologies“ tragen. Präsident des Verwaltungsrats wird Peter Grütschow, der frühere Chef von Siemens Schweiz.