Mobilezone kauft Apfelkiste
Der Zuger Mobilfunkkonzern Mobilezone übernimmt die AK Group. Mit dem Zukauf sichert sich das Unternehmen das E-Commerce-Portal Apfelkiste und die auf Produktbeschaffung sowie Retail Branding spezialisierte Firma Marein.
Der Handyverkäufer Mobilezone übernimmt die AK Group und zahlt dafür rund 180 Millionen Franken in bar. Der Deal soll Ende Juni zum Abschluss kommen, wie Mobilezone mitteilt.
Zur Unternehmensgruppe gehören das E-Commerce-Portal Apfelkiste und der Konsumgüterhändler Marein. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die AK Group gemäss Mitteilung mit rund 100 Mitarbeitenden einen Umsatz von über 100 Millionen Franken und einen Betriebsgewinn (Ebitda) von rund 20 Millionen Franken.
Mit dem Zukauf will Mobilezone sein Omnichannel-Geschäft ausbauen. Der Mobilfunkkonzern plant, ausgewählte Produkte von Apfelkiste in seinen rund 125 Shops anzubieten. Zudem will das Unternehmen eigene Angebote wie Mobilfunkabos oder wiederaufbereitete Smartphones über die Website von Apfelkiste verkaufen. Weitere Synergien erhofft sich der Konzern bei der Entwicklung von Eigenmarken und in der Produktbeschaffung.
Der bisherige CEO und Gründer von Apfelkiste, Pierre Droigk, steht an der Generalversammlung 2027 zur Wahl in den Verwaltungsrat von Mobilezone. Das operative Geschäft von Apfelkiste und Marein sollen die bisherigen Geschäftsführer Marc Isler und William Reinecke weiterführen.
Apfelkiste betreibt einen Onlineshop mit einem Sortiment an Handyzubehör, Gadgets sowie Alltags- und Geschenkartikeln. Das Unternehmen kauft Produkte ein, lagert sie in der Schweiz und vertreibt sie direkt an Endkunden über seinen Webshop.
Marein beschafft Konsumgüter, vor allem in den Bereichen Wohnen, Dekoration und DIY, und vertreibt sie über eigene Kanäle sowie über Handelspartner. Das Unternehmen steuert Produktion, Positionierung und Distribution seiner Eigenmarken und führt in seinem Sortiment unter anderem das Sport- und Katergetränk Kaex.
Mobilezone bilanzierte sein Geschäftsjahr 2025 übrigens mit einem Rekordergebnis; das Unternehmen verzeichnete allerdings ein tieferes Vertragsvolumen - mehr dazu lesen Sie hier.
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