Schweizer Softwarefirma SAF plant IPO an der Frankfurter Börse

Uhr | Aktualisiert
Das Schweizer Softwareunternehmen SAF will noch im ersten Halbjahr 2006 an die Börse. Die Platzierung ist im Prime Standard des amtlichen Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt. Laut Pressesprecherin von SAF wolle man den Börsengang in Deutschland und nicht in der Schweiz durchführen, weil das Unternehmen vor allem in Deutschland aktiv sei. Ausserdem sei die Frankfurter Börse attraktiv wegen ihrem hohen Aktienkapital und weil der Software-Bereich gut vertreten sei. Mit den Einnahmen aus dem Börsengang will SAF die geografische Expansion in neuen und in bereits bestehenden Märkten wie den USA vorantreiben.
Die Unternehmensgründer Andreas von Beringe und Gerhard Arminger halten rund 60 Prozent der SAF-Anteile, das übrige Management sowie einzelne frühere Mitarbeiter einen "kleinen Anteil". Knapp 40 Prozent der Anteile liegen bei Beteiligungsgesellschaften. Das emissionsbegleitende Bankenkonsortium wird von BNP Paribas geführt.
SAF mit Hauptsitz in Tägerwilen (TG) und einem Tochterunternehmen in den USA wurde 1996 gegründet und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2005 hat das Unternehmen bei einem Umsatz von 7,4 Millionen Euro einen Nettogewinn von 2 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen entwickelt Software zu logistischen Abläufe des Supply Chain.