Schwierige Zeiten fürs horizontale Gewerbe
Auf die europäischen Internetportale kommen harte Zeiten zu. Dies zumindest sagt das Marktforschungsinstitut Forrester Research voraus. Dessen Analysten gehen davon aus, dass in Europa wohl nur zwei bis drei horizontale Portale pro Land überleben werden. Den kleineren Portalen hinter den Marktführern werde in den nächsten Jahren das Geld ausgehen. Zu diesem Schluss kam Forrester durch die Analyse der selbst erhobenen AdWatch-Zahlen sowie die Befragung von Marketing-Managern und Finanzdienstleistern, die beruflich mit Onlinewerbung zu tun haben. Die Bereitschaft auf horizontalen Portalen zu werben, sei am sinken, stellt Forrester fest. Bevorzugt würden immer häufiger zielgruppenspezifischere Websites. Werbende, die eine grosse Reichweite erreichen wollen, wendeten sich vor allem an die meistbesuchten Portale. Jene der zweiten Reihe müssten oft unten durch. Zumindest in Deutschland stellt Forrester für die Portale zudem auch eine Konkurrenz durch Mediensites fest. Diese kämen zum Teil nicht einmal unter die Top 50 beim Traffic-Ranking, bei den Werbeerlösen fänden sie sich aber unter den Top 10.
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