Second Life wird Open Source
Ab sofort ist die Client-Software für Second Life als Open Source verfügbar. Wie Linden Lab, das Unternehmen hinter der virtuellen Online-Welt, in einem Blog mitteilt, wolle man sich in Zukunft, wo es angemessen und möglich sei, auf offene Standards verlassen, auch wenn bisher viele geschlossene Standards verwendet wurden.
Als Lizenz hat sich Linden Lab für die GNU General Public License Version 2 (GPL) entschieden. Die Software ist aber auch weiterhin unter einer kommerziellen Lizenz erhältlich. Diese ist vor allem für Unternehmen vorgesehen, die den Code in Eigenentwicklungen einbauen wollen.
Der Code für den Server-Teil von Second Life bleibt weiterhin unter einer proprietären Lizenz. Wie Linden-Lab-CTO Cory Ondrejka gegenüber dem US-Newsdienst Cnet sagte, soll langfristig aber auch diese Software freigegeben werden.
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