Setzt das FBI auf Schnüffel-Virus?
Im Rahmen des Lauschsystems Carnivore soll das FBI einen Trojaner entwickelt haben, mit dem sich Internetuser ausspionieren lassen.
Nach Informationen von MSNBC soll die Software mit dem Codename Magic Lantern Tastaturanschläge aufzeichnen und diese über das Internet versenden können. Damit wäre das FBI in der Lage sich auch Zugang zu verschlüsselten Dateien zu verschaffen. Die Infizierung mit dem Troyaner könnte etwa über eine E-Mail eines Freundes oder Verwandten vorgenommen werden. Bisher handelt es sich dabei allerdings nur um ein Gerücht, das FBI hat die Existenz des Virus bisher (wen wunderts) nicht bestätigt. MSNBC habe mehrmals wegen Magic Lantern beim FBI angefragt. Man brauche mehr Zeit, um die Anfrage zu beantworten, hiess es von dort. Es sind zwei Fälle bekannt, in denen das FBI in die Wohnungen Verdächtiger eingedrungen ist und Schnüffelsoftware respektive -hardware auf den Computern installiert hat. Mit einem Virus würde sich diese nicht ungefährliche Aktion erübrigen.
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