SFA warnt vor Medikamenten aus dem Netz
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) warnt vor der Beschaffung ausländischer Medikamente aus dem Internet. Durch diese Form der medikamentösen Selbstversorgung werde riskiert, unkontrollierte Produkte ohne Beratung durch Arzt oder Apotheker zu konsumieren oder auf betrügerische Heilmittel hereinzufallen, schreibt der Pressedienst der SFA. Wer unbedingt ein ausländisches und hierzulande nicht erhältliches Produkt zu benötigen glaube, so die SFA weiter, solle mit seinem Arzt darüber sprechen und es sich per Rezept verschreiben lassen. Nach Auskunft der Interkantonalen Kontaktstelle für Heilmittel ist die rechtliche Situation des Imports von Heilmitteln nicht geregelt, solange das eingeführte Präparat in der Schweiz nicht verboten und für den Eigengebrauch bestimmt ist. Für die SFA steht damit Tür und Tor für einen Medikamentenmissbrauch offen.
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