Sieben Schweizer Embedded-Software-Projekte erhalten Unterstützung von Microsoft

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von ahi@netzwoche.ch
Am erstmals durchgeführten ICES Day in Zürich und Lausanne sind die sieben Gewinnerprojekte des „Microsoft Innovation Cluster for Embedded Software“ (ICES) vorgestellt worden. Zu den Auserwählten gehören unter anderen Arbeiten zu den Themen Supercomputer, Bewegungserkennung und symmetrische Verschlüsselung. Lanciert wurde die Initiative im März 2008 gemeinsam von Microsoft, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) sowie Microsoft Research Cambridge UK. Der ICES soll die Attraktivität der Forschung im Bereich der Informationswissenschaften unterstützen. Peter Waser, General Manager Microsoft Schweiz, betont: „Forschende und Studierende können während der Projektzeit Kontakte mit der Privatwirtschaft aufbauen und die internationale Zusammenarbeit pflegen“. Die Projektteams hätten Kontakte zu Interessenten aus der Industrie und damit zu potenziellen Partnern. Embedded Software dient der Steuerung und Überwachung von Kleinstsystemen, in die sie eingebunden ist. Schon heute prägt Embedded Software in Gestalt von vielfältigen Anwendungen den Alltag, so zum Beispiel in medizinischen Implantaten oder in per Autopilot gesteuerten Transportmitteln. Daher soll der ICES Day genutzt werden, um weitere praktische Anwendungen von Embedded Software zu präsentieren und auf die technologische Evolution hinzuweisen.