Siemens BT restrukturiert in der Schweiz

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Siemens Building Technologies schliesst seine Standorte in Zürich und Männedorf und verlegt die Stellen der 580 betroffenen Mitarbeiter nach Zug. Zu einem Stellenabbau werde es nicht kommen, sagte Urs Boller, Sprecher von Siemens Building Technologies, gegenüber der sda. Allen Betroffenen soll eine Stelle in Zug angeboten werden. Der Konzern wolle die Aktivitäten zur Steigerung der Effizienz unter einem Dach vereinigen. Von der Verlagerung nicht betroffen ist der Fertigungsstandort Volketswil, der als zweiter Standort neben Zug erhalten bleibt. In Volketswil sind rund 320 Angestellte beschäftigt. Für die 480 Arbeitnehmer in Männerdorf und die knapp 100 aus der Stadt Zürich heisst es hingegen ab Frühling 2005 packen und umziehen. Der Umzug soll dann Ende 2005 abgeschlossen sein. Bereits Ende 2002 hatte Siemens Building Technologies die Schliessung eines Werks in Stäfa bekannt gegeben. Diese sei in der Zwischenzeit erfolgt, sagte Boller. Damals war es zu Entlassungen von rund 100 Beschäftigten gekommen. 90 Personen hätten jedoch eine neue Stelle, teilweise auch innerhalb der Siemens, gefunden. Der Angestelltenverband VSAM kritisierte den Standortentscheid von Siemens Building Technologies. Die Erfahrung mit Stäfa zeige, dass viele Angestellte nicht ohne Not imstande seien, ihre Stelle am bisherigen Standort aufzugeben. Auch die Gewerkschaft SMUV kritisiert die Massenversetzung und fordert wie der VSAM Begleitmassnahmen.