Siemens und Nokia legen Netzwerkgeschäft zusammen
Nokia und Siemens gründen ein Joint-Venture aus der Netzwerk-Sparte von Nokia und dem Carrier-Networks-Geschäft von Siemens. Beide Konzerne sind zu je 50 Prozent an der neuen Nokia Siemens Networks beteiligt.
Der Deal kommt nicht ganz überraschend. Diverse Medien hatten in den vergangenen Monaten entsprechende Spekulationen kolportiert. Insbesondere Siemens suchte seit längerem eine Lösung für seine ertragsschwache Telekommunikationssparte Com. Innerhalb von Com gilt die Netzwerksparte von Siemens als ertragsreichstes Segment.
Im Kalenderjahr 2005 weist Nokia Siemens Networks einen Pro-Forma-Umsatz von 15,8 Milliarden Euro aus. Die erwarteten Synergieeffekte werden mit rund 1,5 Milliarden Euro veranschlagt und sollen stufenweise bis 2010 erreicht werden. Bis dann soll auch ein Stellenabbau von 10 bis 15 Prozent erfolgt sein. Nokia Siemens Networks will dereinst rund 60'000 Mitarbeiter beschäftigen.
Nach Marktanteilsdaten wird Nokia Siemens Networks der weltweit zweitgrösste Anbieter mobiler Netzinfrastruktur, Nummer zwei bei Infrastruktur-Dienstleistungen für Netzbetreiber und Nummer drei bei Festnetz-Infrastruktur sein. Im gesamten Telekommunikations-Infrastrukturmarkt wird das Unternehmen der drittgrösste Anbieter sein, schreiben Nokia und Siemens.
Nokia Siemens Networks wird seinen Hauptsitz in Helsinki haben. Drei der insgesamt fünf Geschäftseinheiten werden allerdings in München ihren Sitz haben. Simon Beresford-Wylie, derzeit Executive Vice President und General Manager von Nokia Networks, wird nach Abschluss der Zusammenlegung den Vorstandsvorsitz von Nokia Siemens Networks übernehmen.
Der Zusammenschluss bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kontrollbehörden.
Wie sich die Auslagerung der Netzwerksparte auf die Mitarbeiter von Siemens Schweiz auswirken wird, kann kurzfristig noch nicht kommuniziert werden. "Klar ist, dass das angekündigte Joint-Venture für die Regionalgesellschaften von Bedeutung ist", sagt Claudio Mascolo, Press Officer von Siemens Schweiz auf Anfrage. "Welche organisatorischen Auswirkungen dies genau haben wird, wird in den kommenden Wochen erst noch geprüft." In der Schweiz beschäftigt Siemens im Bereich Corporate Networks zurzeit 400 Mitarbeiter.
Der Deal kommt nicht ganz überraschend. Diverse Medien hatten in den vergangenen Monaten entsprechende Spekulationen kolportiert. Insbesondere Siemens suchte seit längerem eine Lösung für seine ertragsschwache Telekommunikationssparte Com. Innerhalb von Com gilt die Netzwerksparte von Siemens als ertragsreichstes Segment.
Im Kalenderjahr 2005 weist Nokia Siemens Networks einen Pro-Forma-Umsatz von 15,8 Milliarden Euro aus. Die erwarteten Synergieeffekte werden mit rund 1,5 Milliarden Euro veranschlagt und sollen stufenweise bis 2010 erreicht werden. Bis dann soll auch ein Stellenabbau von 10 bis 15 Prozent erfolgt sein. Nokia Siemens Networks will dereinst rund 60'000 Mitarbeiter beschäftigen.
Nach Marktanteilsdaten wird Nokia Siemens Networks der weltweit zweitgrösste Anbieter mobiler Netzinfrastruktur, Nummer zwei bei Infrastruktur-Dienstleistungen für Netzbetreiber und Nummer drei bei Festnetz-Infrastruktur sein. Im gesamten Telekommunikations-Infrastrukturmarkt wird das Unternehmen der drittgrösste Anbieter sein, schreiben Nokia und Siemens.
Nokia Siemens Networks wird seinen Hauptsitz in Helsinki haben. Drei der insgesamt fünf Geschäftseinheiten werden allerdings in München ihren Sitz haben. Simon Beresford-Wylie, derzeit Executive Vice President und General Manager von Nokia Networks, wird nach Abschluss der Zusammenlegung den Vorstandsvorsitz von Nokia Siemens Networks übernehmen.
Der Zusammenschluss bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kontrollbehörden.
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