Softwarebugs: ägerlich und sehr teuer!
Fehler und Schwachstellen in Computerprogrammen sind nicht nur sehr ärgerlich, sie kosten die Wirtschaft auch viel: knapp 60 Milliarden Dollar oder 0,6 Prozent des Bruttosozialproduktes muss die US-Wirtschaft jährlich wegen fehlerhafter Software aufwenden. Diese Zahl beruht auf einer Studie, die vom National Institute of Standards and Technology (NIST), einer US-Bundesbehörde zur Entwicklung und Verbreitung von Technologie und Standards, in Auftrag gegeben wurde. Schlechtes Zeugnis für die Softwarehersteller: Über ein Drittel dieser Kosten, nämlich 22,2 Milliarden Dollar, könnten durch intensivere Vortests der Software vermieden werden, urteilt NIST. Etwa die Hälfte der Bugs würden sehr spät im Entwicklungsprozess oder gar erst nach Auslieferung gefunden, gibt NIST weiter zu bedenken. NIST ist überzeugt, dass diese Quote gesenkt werden könnte. Eine hundertprozentige Sicherheit sei aber nicht zu erreichen. Durchgeführt hat die 309-seitige (!) Studie das Research Triangle Institute in North Carolina.
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