Softwaremarketing nach Zufallsprinzip
Nur wenige Softwareunternehmen kennen eine systematische Planung für den Vertrieb. Die meisten Unternehmen arbeiten wenig strategisch, und viele Absatzprobleme sind hausgemacht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Venture Capital-Gesellschaft Innotech, die in Zusammenarbeit mit der Münchner Unternehmensberatung und Agentur Maisberger und Partner herausgegeben wurde.
Ziel der Studie war es herauszufinden, mit welchen Vertriebs- und Marketingstrategien Start-up-Firmen und etablierte Softwareunternehmen den erschwerten Marktbedingungen begegnen. Nun liegen erste Erkenntnisse vor: Produktmanagement, Preisgestaltung, Werbung, PR und Vertrieb werden zumeist nach dem Zufallsprinzip geplant. Vor allem Start-ups agierten oft konzeptlos, wurde festgestellt. Ein anderes Hauptproblem ist gemäss der Studie, den oder die relevanten Entscheidungsträger beim Kunden zu identifizieren. Viele Firmen führen zudem kaum Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Für die Studie Marketing- und Vertriebsmanagement als Erfolgsfaktor der Softwarebranche wurden insgesamt 100 Unternehmen, davon 41 Start-ups, befragt. Die Studie kann zum Preis von 89 Euro bei Innotech bezogen werden.
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