Steht auch Siemens Business Services zum Verkauf?

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Der deutsche Technologiekonzern Siemens überlegt sich scheinbar, den defizitären IT-Dienstleister Siemens Business Service SBS zu verkaufen. In einem Bericht der Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" weicht Thomas Ganswindt, Mitglied des Siemens Zentralvorstands, einer entsprechenden Frage vieldeutig aus. Er sehe zwar "mit Freude, dass wir in dem Geschäft wachsen. Aber mit der Ergebnissituation bei SBS sind wir überhaupt nicht zufrieden." SBS habe eine Reihe interessanter Aufträge akquiriert. Das sei lange Zeit nicht so gewesen. SBS sei der massgebliche Dienstleister im Konzern. Auf die Frage, ob dies einen Verkauf von SBS ausschliesse, sagte Ganswindt: "Ich schliesse nie irgendetwas aus - in keinem Bereich. Der Markt verändert sich sehr schnell." SBS beschäftigt rund 36'100 Mitarbeiter in 40 Ländern. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte die Konzerntochter einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro - drei Viertel davon ausserhalb des Siemens-Konzerns.
Siemens hat sich im Juni dieses Jahres vom untrentablen Handy-Geschäft getrennt und diesen Geschäftsbereich mit über 6'000 Mitarbeitern an den taiwanesischen Konzern BenQ verkauft.