Suchmaschine Accoona will mit Börsengeld Europa erobern

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Die auf "künstlicher Intelligenz" basierende Suchmaschine Accoona will Ende Juni an die Börse gehen. Dabei will das Unternehmen 100 Millionen Dollar einnehmen. Das Geld soll für die Expansion nach Europa und China ausgegeben werden. Dies berichtete die britische Tageszeitung „The Independent“ gestern Sonntag.
Accoona gehört zu 10 Prozent der chinesischen Regierung, wird aber in einem Datenzentrum in New Jersey betrieben. Die Intelligenz des Suchprogramms drückt sich vor allem in seiner semantischen Flexibilität aus: Wer beispielsweise nach „Car“ sucht, der findet auch Resultate mit den sinngleichen Begriffen „Auto“ oder „Automobil".
Im Accoona-Management sitzen lauter bekannte Personen: Mitglieder der Geschäftsleitung sind unter anderem Eckhard Pfeiffer, früherer Konzernchef bei Compaq, und Stuart Kauder, ein Ex-Manager des Werbevermarkters DoubleClick. Auch der frühere US-Präsident Bill Clinton unterstützt die Suchmaschine.
Mit Accoona konnten bisher nur in den Bereichen Business und Nachrichten Suchen – in den nöchsten Monaten nun soll eine generelle Suche frei geschaltet werden. Der Name Accoona stammt von "accoona matata", was in Swahili soviel wie "keine Sorgen" bedeutet. Die Redewendung wurde durch den Film "König der Löwen" bekannt.