Suchmaschinenoptimierung: Profitieren Optimierer vom Pfusch der Webdienstleister?

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Gemäss einer Schweizer Marktstudie zu Suchmaschinenmarketing ist das Thema gut etabliert, hat ein gutes Image und die Budgets sollen kräftig zulegen. Im Auftrag von Angelink yourposition befragte das Marktforschungsinstitut Dr. Pascal Sieber & Partners zwischen Mai und Juli 122 Marketingverantwortliche von Schweizer Unternehmen nach ihren Erfahrungen mit Suchmaschinenmarketing. 18 Prozent der befragten Unternehmen betreiben heute noch gar kein Suchmaschinenmarketing, von denjenigen, die erste Schritte unternommen haben, kombinieren 30 Prozent Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Werbung. Dafür werden jährlich im Schnitt 50'000 Franken ausgegeben, ein Betrag, der in den nächsten Jahren steigen soll.
In der Netzwoche 34 von heute Mittwoch vertritt Bernhard Seefeld, Mitgründer von Search.ch, allerdings die Meinung, dass die Suchmaschinenoptimierung einer Website heute klar Sache des Webdienstleisters sei. Denn der beste Weg sei es, eine Site von Anfang an richtig zu programmieren. Als wirklich sinnvoll hingegen schätzt Seefeld das Schalten von Adwords ein – wenn dies mit den richtigen Begriffen geschehe. Hier könne eine Agentur einem Unternehmen tatsächlich beratend zur Seite stehen. Lukas Stuber, Mitgeschäftsführer von Angelink yourposition, ist der Ansicht, dass eine sauber programmierte Website allein keinen Platz unter den zehn ersten Suchresultaten garantiere. Relevant sei vor allem der Inhalt der Site.